Top-Themen


24.01.2019

Als PDF herunter laden

IZW-Steuerberater-Gebühren-Rechner für GmbHs

Ohne besondere Begründung sollte Ihr Steuerberater bei seinen Rechnungen die Mittelgebühr nicht überschreiten. Prüfen Sie hier schnell und einfach, ob er sich an diese Regel hält. Vielleicht erreichen Sie so eine Gebührensenkung im vierstelligen Bereich.

Steuerberater-Honorare richten sich nach der gesetzlich vorgeschriebenen Steuerberater-Gebührenverordnung (StBGebV). Der Steuerberater muss danach mindestens die Mindestgebühr verlangen und darf selbst bei außergewöhnlich schwieriger Bearbeitung maximal die Höchstgebühr in Rechnung stellen. Wichtig: Im Regelfall darf er nur die Mittelgebühr abrechnen. Geht er darüber hinaus, ist er begründungspflichtig. Mit dem IZW-Gebührenrechner können Sie für die wichtigsten Steuerberater-Leistungen testen, ob er sich an diese Spielregeln hält.

So gehen Sie vor: Geben Sie in allen Bereichen, die Sie interessieren (Jahresabschluss, Buchhaltung und/oder Steuererklärungen) die Gegenstandswerte Ihrer GmbH bzw. von Ihnen persönlich ein. Der IZW-Gebührenrechner zeigt Ihnen die Mindest-, Mittel- und Höchstgebühr an. Hat Ihr Steuerberater die Mittelgebühr überschritten, sollten Sie ihn nach der Begründung fragen. Denken Sie aber über die Form Ihrer Reklamation nach, damit Sie nicht vorschnell das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Steuerberater zerstören.

Hinweis: Alle Berechnungen basieren zwar auf der Steuerberatervergütungsverordnung vom  23.11.2012. Die Änderungen der Steuerberatervergütungsverordnung in 2017 haben aber zu keiner Änderung der Gebührentabelle geführt.

1. Jahresabschluss

Aktivseite

zuzüglich offene Gewinnausschüttung

Kapitalerhöhungen

Unmsatzerlöse

Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus Beteiligung

Erträge aus anderen Wertpapieren

Zinseinnahmen

Bestandsveränderungen

2. Finanzbuchhaltung

Welche Leistungen soll Ihr Steuerberater erbringen?

3. Steuererklärungen betrieblich

Steuerart

Körperschaftssteuer

Gewerbesteuer

Bemessungsgrundlage

Einkommen vor Abzug einer Verlustabzugs,
mindestens aber 12.500 €

Gewerbeertrag vor Freibetrag und Verlustabzug,
mindestens aber 6.000 €

4. Steuererklärungen privat

4.1 Grundgebühr

4.2 Einnahmen aus nicht selbstständiger Tätigkeit

TIPP zur Anlage N: Hier beschränkt sich die Tätigkeit des Steuerberaters beim GmbH-Geschäftsführer in der Regel darauf, Ihre Lohnsteuerkarte abzuschreiben. Bitten Sie ihn daher, sich hier auf die Mindestgebühr (1/20) zu beschränken.

Ehefrau

Ehemann

4.3 Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung (Anlage V)

Objekt 1

Objekt 2

Objekt 3

Objekt 4

Objekt 5

4.4 Einnahmen aus Kapitalvermögen (Anlage KAP)

Gesamtbetrag der positiven Einkünfte (Verluste also nicht abgezogen), aber mindestens 6.000 €

Gesamtbetrag der positiven Einkünfte, mindestens aber 6.000 €

Einnahmen oder Ausgaben, je nachdem, was höher ist, aber mindestens 6.000 €

Einnahmen oder Ausgaben, je nachdem, was höher ist, aber mindestens 6.000 €


zurück