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01.02.2005

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Wie Sie Mitarbeiter steuerfrei mit einem Stellplatz motivieren

Sind Parkmöglichkeiten in der Nähe Ihres Firmensitzes Mangelware? Dann haben darunter nicht nur Ihre Kunden zu leiden. Auch Mitarbeiter, die mit dem Auto ins Büro kommen und keinen festen Stellplatz haben, werden tagtäglich genervt.

Tipp: Eine kostenlose Parkmöglichkeit in der Nähe des Betriebs wirkt auf viele Arbeitnehmer sehr motivierend. Das lässt sich auch steuerlich vorteilhaft für Sie gestalten. Allerdings müssen Sie hier einen feinen Unterschied beachten.

Die schlechte Methode - Sie ersetzen die Stellplatzmiete: Wenn Ihr Mitarbeiter selbst einen Stellplatz anmietet und Sie ihm die Kosten ersetzen, ist dieser Kostenersatz steuer- und sozialversicherungspflichtiger Arbeitslohn.

Der clevere Weg - Sie mieten den Parkplatz selbst an: Wenn Sie als Arbeitgeber einen Platz im Parkhaus in der Nähe des Betriebs anmieten und Ihren Mitarbeitern werktags während der Arbeitszeit zur Verfügung stellen, erfolgt die Überlassung “aus überwiegendem betrieblichen Interesse” und ist damit lohnsteuer- und beitragsfrei.

Manche Finanzämter machen jedoch Probleme: Sie wollen eine Parkplatzgestellung nur dann als “steuerfreie Annehmlichkeit” anerkennen, wenn diese Stellplätze von allen Arbeitnehmern benutzt werden dürfen. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen: Falls Sie nur für einzelne Arbeitnehmer einen Parkplatz anmieten wollen, sollten Sie bei Ihrem Finanzamt eine “Anrufungsauskunft nach § 42e EStG” einholen.

Aktuelles rechtskräftiges Urteil zu diesem Thema: Die Überlassung von Parkplätzen in einem Parkhaus ist kein steuerpflichtiger Sachbezug, wenn der Arbeitgeber dadurch erreichen will, dass die Mitarbeiter pünktlich zur Arbeit erscheinen oder Dienstreisen ohne Verzögerung antreten können. (Fundstelle: FG Köln, 13.11.03, EFG 04, 356) 


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