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17.08.2004

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Können Sie in Rechnungen auf andere Dokumente verweisen?

Hier noch eine interessante Leseranfrage, die uns vor kurzem erreichte: Ich muss doch bekanntlich in meinen Rechnungen “Menge und handelsübliche Bezeichnung der Leistung” angeben. Bei meiner Firma ist das allerdings so komplex, dass ich auf meine Rechnungen z. B. lieber schreibe: ‘Leistungen laut Angebot vom 4. Mai 2004: ………. 5.000 Euro’ usw. Frage: Ist das erlaubt?” Unsere Antwort: Diese Vorgehensweise ist durchaus zulässig. Sie können in Ihren Rechnungen auf andere Dokumente verweisen. Sie müssen dabei allerdings die gesetzlichen Voraussetzungen beachten. (Rechtsgrundlage: § 31 UStDV)

Voraussetzungen, damit das Finanzamt mitspielt:
- In der Haupt-Rechnung müssen Sie den Nettobetrag und den Steuerbetrag jeweils zusammengefasst angeben. Zweckmäßig ist außerdem die Angabe des Steuersatzes.
- Sie müssen alle anderen Dokumente bezeichnen, aus denen sich die übrigen notwendigen Rechnungsangaben ergeben (s. Ausgabe vom 20.02.04).
- Die Angaben müssen leicht und eindeutig nachprüfbar sein.
- Es genügt, wenn sich auf Grund der Rechnung der Name und die Anschrift Ihres Kunden eindeutig feststellen lassen.
- Sie dürfen Abkürzungen, Buchstaben, Zahlen oder Symbole verwenden, wenn ihre Bedeutung in der Rechnung oder in anderen Unterlagen eindeutig festgelegt ist.
- Die erforderlichen anderen Unterlagen müssen sowohl beim Aussteller als auch beim Empfänger der Rechnung vorhanden sein.


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