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05.03.2018

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Niedrige Steuer für Gewinnausschüttungen auch im Nachhinein

Normalerweise fährt man bei Gewinnausschüttungen ganz gut mit der Lösung, dass die GmbH 25 Prozent Kapitalertragsteuer abführt und damit alles erledigt ist. Wenn man aber einen niedrigen persönlichen Steuersatz hat, etwa wegen Verlusten des Ehegatten oder Verlusten aus anderen Betrieben, lohnt es sich, die Gewinnausschüttung in der Steuererklärung anzugeben, damit man sich 25 Prozent zurückerstatten lässt.

Was ist, wenn der Betriebsprüfer nachträglich für ein altes Jahr eine verdeckte Gewinnausschüttung feststellt? Viele Finanzämter sind der Meinung, dann sei es für diesen Antrag schon zu spät. Es bleibt dann bei den 25 Prozent.

Anderer Meinung ist das Finanzgericht München: Der Steuerpflichtige kann laut Urteil sein Wahlrecht so lange ausüben, bis der Einkommensteuerbescheid bestandskräftig ist. (FG München, 15.06.16, 9 K 190/16, Rev. BFH III R 20/16)


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