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17.08.2017

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Das ändert sich 2018 bei den GWGs

Ab 2018 ändert sich einiges bei der Abschreibung von geringwertigen Anlage­gütern (GWG):

  • Bis 250,00 Euro netto Anschaffungskosten (bisher 150 Euro): Sofort­abzug ohne Aufzeichnung.
  • Von 250,01 Euro (bisher 150,01 Euro) bis 800,00 Euro netto: Sofort­abzug mit Aufzeichnung im Anlagegüter-Verzeichnis.
  • Und ab einem Wert von 800,01 Euro: Abschreibung über die Nutzungsdauer.

Nach wie vor noch ab 2018 möglich: Eine betragsunabhängige Abschreibung, auch von GWGs, über die Nutzungsdauer. Das wird aber kaum jemand machen.

Die Poolabschreibung bleibt: Statt die Sofortabschreibung zu wählen, kann man auch ab 2018 alle(!) Wirtschaftsgüter eines Jahres mit bis zu 1.000 Euro Anschaffungskosten dem so genannten Sammelposten zuführen und über fünf Jahre abschreiben. Das dürfte aufgrund der auf 800 Euro angehobenen GWG-Grenze ab 2018 aber (noch) unattraktiver werden als bisher schon.

Software bis 800 Euro Anschaffungskosten: Software mit einem Wert von bis zu 410 Euro gilt als „Trivialprogramm“ (R 5.5 Absatz 1 Satz 3 EStR 2012) und damit auch als GWG. Im Rahmen der nächsten Überarbeitung der Einkommensteuer-Richtlinien ist laut Bundesregierung eine Anhebung der Grenze auf 800 Euro vorgesehen (Bundestags-Drucksache 18/12750, Antwort Dr. Meister).

Bilanz 2016 und 2017: Hier bleibt noch alles beim Alten: Die GWG-Grenze liegt bei 410 Euro, und die Aufzeichnungspflicht gilt ab 150,01 Euro Anschaffungskosten. Empfehlung: Nehmen Sie nicht unbedingt benötigte Investitionen in GWG erst in 2018 vor.


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