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06.03.2014

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Verbilligte Vermietung

E-Mail von Wilfried A. aus Bad Wiessee an die Redaktions-Hotline: „Ich habe mich aus dem Unternehmen seit einigen Jahren zurückgezogen. Mein Sohn macht das jetzt alleine. Ich vermiete ihm das Betriebsgebäude für 2.000 Euro im Monat. Normal wären bestimmt 5.000 Euro. Der Betriebsprüfer will ihm nun den Betriebsausgabenabzug streichen, weil solch eine billige Vermietung „nicht fremdüblich“ sei. Was meinen Sie?“

IZW antwortet: Das ist Unfug. Unter Angehörigen können selbstverständlich auch teilentgeltliche Verträge abgeschlossen werden. Eine Nichtanerkennung kann höchstens erfolgen, falls der Betrag völlig daneben ist (z. B. 100 Euro im Monat statt 5.000 Euro). Wichtig ist, dass die Hauptpflichten erfüllt werden: Überlassung des Gebäudes einerseits und pünktliche Zahlung der Miete andererseits (BFH, 31.07.07, IX R 8/07, BFH/NV 08, 350/bei Betriebsaufspaltung s. BFH 17.07.13, X R 17/11, DStR 13, 1934). Nachteil für Sie: Da Sie nur 40 Prozent der üblichen Miete verlangen, können Sie nur 40 Prozent der Kosten (z. B. Zinsen, Abschreibung, Erhaltung) steuerlich ansetzen.


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