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04.03.2014

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Steuerfalle bei Dienstwagen für Mitarbeiter im Ausland

Aufgrund einer Neuregelung des Umsatzsteuergesetzes seit 30. Juni 2013 gilt die Überlassung eines Dienstwagens nun als Vermietung eines Beförderungsmittels. Umsatzsteuer fällt dort an, wo der Mitarbeiter seinen Wohnsitz hat. Wenn der Wohnsitz im Ausland ist, muss sich der Arbeitgeber dort fiskalisch registrieren lassen und dort die Umsatzsteuer abführen.

Beispiel: Firma X in Kehl (Baden-Württemberg) beschäftigt den Franzosen F, der in Straßburg wohnt. Der F bekommt einen Dienstwagen auch zur privaten Benutzung zur Verfügung gestellt. Der geldwerte Vorteil für die Privatnutzung und die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte beträgt 600 Euro im Monat. Die Überlassung des Autos gilt nun als Vermietung eines Beförderungsmittels, und der Ort der Leistung ist in Frankreich.

Ärgerliches Ergebnis: Firma X aus Kehl muss sich in Frankreich umsatzsteuerlich registrieren, dort einen sogenannten „Fiskalvertreter“ suchen und dort jeden Monat 100 Euro Umsatzsteuer (20 Prozent - ab 01.01.14) an den französischen Fiskus abführen. (Rechtsquelle: Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz/hier: Änderung des Leistungsortes bei der langfristigen Vermietung von Beförderungsmitteln an Privatleute; § 3a Abs. 3 Nr. 2 UStG)


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