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15.01.2004

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Und wie das Verlustverrechnungs-System neu gestaltet wurde

1999 hatte die Bundesregierung unter Federführung von Oskar Lafontaine die Möglichkeit beschränkt, Verluste aus verschiedenen Einkommensarten zu verrechnen. Da diese Regelung extrem kompliziert war und zudem auf verfassungsrechtliche Bedenken stieß, wurde sie abgeschafft.

Ab 2004 können Verluste aus einer Einkunftsart, welche innerhalb eines Jahres angefallen sind, wieder unbegrenzt mit positiven Einkünften einer anderen Einkunftsart verrechnet werden. Auch die nach geltendem Recht bestehende getrennte Verlustverrechnung bei Ehegatten wird abgeschafft.

Neu - auch für GmbHs: Ab 2004 können Verlustvorträge nur noch eingeschränkt genutzt werden. Eine volle Verrechnung mit positiven Einkünften kann nur noch bis zu einem Sockelbetrag von einer Million Euro (2 Mio. Euro bei zusammen veranlagten Ehegatten) erfolgen. Darüber hinaus können lediglich 60 Prozent des Einkommens des laufenden Jahres mit Verlustvorträgen verrechnet werden. Dies kann bei hohen Verlusten zu einer zeitlichen Streckung des Verlustvortragspotenziales führen.


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