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18.07.2013

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Doch Zeitwertkonten für Gesellschafter-Geschäftsführer?

Bei einem Zeitwertkontenmodell wird ein Teil des Gehalts nicht ausgezahlt, sondern einem Zeitwertkonto gutgeschrieben. Vorteil: Abgaben fallen erst dann an, wenn man dieses Guthaben „abfeiert“. Also dann, wenn man Jahre später das Geld bekommt, wenn man gar nicht mehr arbeitet. Während das bei normalen Arbeitnehmern problemlos anerkannt wird, erkennt es die Finanzverwaltung bei Gesellschafter-Geschäftsführern nicht an, weil diese aufgrund ihrer Mehrheitsrechte jederzeit über ihr Guthaben verfügen könnten.

Ein Finanzgericht sieht das anders: Es hat nun auch für den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer entschieden, dass kein Lohnzufluss anzunehmen ist und damit auch keine Lohnsteuer anfällt für Gehaltsteile, die zunächst einmal auf einem Zeitwertkonto gutgeschrieben werden, um sie vielleicht erst Jahre später zu verbrauchen (FG Münster, 13.03.13, 12 K 3812/10 E, juris). Beachten Sie: Das Finanzamt ist in Revision gegangen und nun muss der Bundesfinanzhof entscheiden, ob auch Gesellschafter-Geschäftsführer ein solches Modell mit steuerlicher Anerkennung nutzen können. (Az. beim BFH: VI R 23/12)


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