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02.01.2004

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Wie Sie mit klugen Firmenwagen-Richtlinien Kosten senken

In vielen Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern sind firmeneigene Dienstwagen mittlerweile die Regel. Immer häufiger werden Dienstwagen aber auch in anderen Firmen als Motivation zur Verfügung gestellt.

Schnell laufen hier die Kosten aus dem Ruder: Denn viele Unternehmer orientieren sich beim Fahrzeugkauf nur an den Beschaffungskosten und vernachlässigen die Folgekosten, die den Löwenanteil ausmachen. Vermeiden Sie Ausgaben-Explosionen, indem Sie sinnvolle Firmenwagen-Richtlinien aufstellen und diese auch einhalten.

Schalten Sie das Verwertungsrisiko aus: Schätzen Sie die ungefähre Kilometerleistung und schließen Sie einen Leasingvertrag mit Kilometerabrechnung. Dann können Sie die monatlichen Kosten genau kalkulieren und sind vom Gebrauchtwagenmarkt unabhängig. Vermeiden Sie Leasingverträge mit Restwertabrechnung, weil Sie dann doch wieder das Gebrauchtwagenrisiko tragen. Der Kauf eines Autos ist nicht nur ein Kostenrisiko, sondern auch eine Belastung für Ihre Bilanzkennziffern.
 
Denken Sie bei Extras an die Folgekosten: Denken Sie zum Beispiel bei Alu-Felgen daran, dass diese deutlich leichter beschädigt werden können als normale Stahlfelgen. Ein neuer Satz Alu-Felgen kann 2000 Euro kosten. Ein Extra mit hohen Folgekosten sind auch Niederquerschnittsreifen, die sich nicht nur schneller abfahren, sondern auch noch deutlich teurer als die Serienbereifung sind. Anderes Beispiel: Eine Navigationseinrichtung mit TV-Funktion kostet jährlich fast 200 Euro GEZ-Gebühren.

Zuzahlung des Mitarbeiters: Es nützt wenig, wenn der betroffene Mitarbeiter eine monatliche Zuzahlung für den Leasing-Aufpreis dieser Sonderausstattungen leistet. Denn damit sind die erhöhten Folgekosten der Extras nicht abgegolten.

Farbe bedenken: Das hört sich vielleicht simpel an, aber ein dunkles Auto muss deutlich öfter gewaschen werden als ein silbernes. Bedenken Sie auch, dass die Farbe „weiß“ unpopulär ist und das Auto dann schlecht weiterverkauft werden kann.

Diesel zur Pflicht machen: Arbeitnehmer mit einer Jahresfahrleistung von über 20 000 km sollten ausschließlich Diesel-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt bekommen. Bei den meisten Autotypen überwiegt die Einsparung an Betriebskosten ab dieser Jahresfahrleistung den Mehrpreis in der Anschaffung (bzw. in den Leasingraten).

Und noch etwas: Wer mehrere Autos im Fuhrpark hat, sollte auch überlegen, ob ein professionelles Fuhrparkmanagement nicht Vorteile bieten kann.


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