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22.11.2012

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Holen Sie sich das Gehalt kranker Mitarbeiter zurück

Gehören Sie auch zu den Unternehmern, die zwar die Umlage „U1“ bezahlen, es aber vergessen, sich für kranke Mitarbeiter einen Teil des Lohns von der Krankenkasse zurück zu holen? Hier die Fakten zum Umlaufverfahren:

Was ist das U1-Verfahren?
Grundsätzlich müssen Sie als Arbeitgeber dem arbeitsunfähigen Mitarbeiter seinen Lohn für maximal sechs Wochen ungekürzt weiterzahlen. Doch einen nicht kleinen Prozentsatz davon (zwischen 40 und 80 Prozent) können Sie sich von der Krankenkasse, bei welcher der erkrankte Mitarbeiter versichert ist, wiederholen.

Welche Unternehmen nehmen an diesem Umlageverfahren teil? Am U1-Verfahren müssen alle Betriebe mit maximal 30 Arbeitnehmern (Arbeiter oder Angestellte) teilnehmen. Dabei werden nicht mitgezählt: Auszubildende, Schwerbehinderte sowie Personen, die in der Freistellungsphase der Altersteilzeit oder in Elternzeit sind. Mitarbeiter mit höchstens zehn Stunden in der Woche zählen zu 25 Prozent, bis 20 Wochenstunden zu 50 Prozent und bis 30 Stunden zu 75 Prozent.

Was kostet und was bringt die U1?
Die Erstattungshöhe ist je nach Krankenkasse und Bundesland unterschiedlich. Jede Krankenkasse gibt einen bestimmten Standarderstattungssatz und eine Standardumlage vor, wobei Sie aber durch individuelle Erklärung auch weniger zahlen können und weniger Erstattung bekommen bzw. umgekehrt.
Wie gehen Sie vor? Seit dem Januar 2011 ist die maschinelle Übermittlung von Erstattungsanträgen vorgeschrieben. Auch dürfen die Anträge nurmittels verschlüsselter Datenübertragung abgegeben werden.

Tipp zur Senkung der Beiträge:
Rechnen Sie sich durch, ob Sie speziell für die Krankenkasse, bei der häufig erkrankte Mitarbeiter versichert sind, einen hohen Umlagesatz wählen. Umgekehrt wählen Sie bei Krankenkassen, die eher gesunde Arbeitnehmer von Ihnen versichern, einen niedrigen Umlage­satz, weil Sie die Erstattung dort wahrscheinlich seltener brauchen.


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