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19.09.2012

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So stellen Sie Kündigungen rechtssicher zu

Wenn ein Mitarbeiter behauptet, er habe die Kündigung nicht erhalten, könnten Sie ein Problem bekommen. Denn es ist an Ihnen, den Zugang zu beweisen. Deshalb hier ein paar Tipps für die rechtssichere Zustellung:

Kündigung unter Anwesenden: Am sichersten für Sie als Arbeitgeber ist es, das Kündigungsschreiben dem Mitarbeiter persönlich zu überreichen und sich den Empfang der Kündigung schriftlich mit Datum bestätigen zu lassen. Falls sich der Mitarbeiter weigert, den Empfang zu „quittieren“, ziehen Sie einen Zeugen hinzu und lassen Sie ihn die Übergabe schriftlich bestätigen.

Kündigung unter Abwesenden: Schwieriger wird der Beweis des Zugangs, wenn Sie das Kündigungsschreiben zustellen lassen müssen. Am sichersten ist ein für manche vielleicht ungewöhnlicher Weg, nämlich die Zustellung durch einen Gerichtsvollzieher. Sie ist deshalb so sicher, weil im Prozess das Zustellungsprotokoll als Urkunde gilt. Die Kosten sind nicht viel höher als ein Einschreiben. Wenden Sie sich dafür einfach formlos an den Gerichtsvollzieher beim Amtsgericht am Wohnsitz Ihres Mitarbeiters, dem gekündigt werden soll.

Tipp: Verwenden Sie auf keinen Fall ein Übergabe-Einschreiben. Trifft der Postbote den Mitarbeiter nicht an, hinterlässt er nur einen Benachrichtigungszettel. Die Kündigung gilt erst dann als zugegangen, wenn der Mitarbeiter das Einschreiben bei der Post abholt. Der Mitarbeiter kann den Zugang so erheblich verzögern. Anders beim Einwurf-Einschreiben, das bereits mit dem Einwurf in den Briefkasten zugeht, aber keinen Nachweis bezüglich des Inhalts erbringt.


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