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05.09.2012

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Vorsicht bei Untervermietung an die eigene GmbH

Wer eine Immobilie an seine eigene GmbH vermietet, begründet damit eine sogenannte „Betriebsaufspaltung“ mit steuerlich negativen Folgen.

Woran kaum einer denkt: Diese Folge tritt nicht nur ein, wenn man eine eigene Immobilie an die GmbH vermietet, sondern das kann auch passieren, wenn der Gesellschafter etwas mietet und an die eigene GmbH unter­ver­­mietet.

Verrückte Folge: Zieht man um, muss der Gesellschafter den Unterschied zwischen Verkehrswert seiner GmbH-Anteile und den ursprünglichen Anschaf­­fungskosten als Gewinn versteuern.

Beispiel: GmbH-Gesellschafter Meier schließt den Mietvertrag für das GmbH-Gebäude selbst ab, weil der Vermieter nicht an eine GmbH vermieten will. Meier vermietet sodann unter an seine GmbH, die im Schnitt einen Jahres­überschuss von 200.000 Euro macht. Nach dem Auszug aus diesem Gebäude verlangt das Finanzamt von Meier etwa 750.000 Euro Einkommensteuer (200.000 ‘Euro x 14,4 (§ 203 BewG) = 2,88 Mio., davon 60 Prozent steuerpflichtig). (BFH, 18.08.09, X R 22/07, BFH/NV 2010, 208)


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