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18.02.2002

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Welche steuerlichen Euro-Grenzbeträge Sie kennen sollten

Die DM ist seit ein paar Wochen endgültig aus unserem Alltag verschwunden. Auch im Steuerrecht gilt jetzt uneingeschränkt der Euro. Im Zuge der Umstellung hat der Steuer-gesetzgeber die meisten Freibeträge und Freigrenzen lediglich umgerechnet und abgerundet. Einige hat er aber auch deutlich verändert.

Geschenke: Für Geschenke an Geschäftsfreunde galt bisher eine Obergrenze von 75 DM netto pro Kopf und Jahr. Dieser Betrag wurde jetzt auf 40 € angehoben.

Verpflegungspauschalen: Die neuen Pauschalen lauten jetzt 6/12/24 € (bisher 10/20/46 DM) und können - wie bisher - ab 8/14/24 Stunden Abwesenheit steuerfrei ausbezahlt werden. Tipp: Sie als Geschäftsführer machen ein gutes Geschäft auf Kosten des Finanzamtes, wenn Sie die Pauschalen verdoppeln. Das kostet Ihre GmbH 25 Prozent Pauschalsteuer auf den Verdoppelungsbetrag der Pauschale und Sie kassieren den vollen Betrag steuerfrei.

Formulierungshilfe: „Die Erstattung der Kosten anlässlich von Dienstreisen erfolgt in Höhe der steuerlich zulässigen Beträge. Der Geschäftsführer erhält jedoch 200 Prozent der Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwand gemäß § 4 Abs. 5 Nr. 5 EStG, solange die gesetzliche Möglichkeit besteht, diese Pauschbeträge pauschalversteuert zu verdoppeln. Die Pauschalsteuer trägt die GmbH.“

Geringwertige Wirtschaftsgüter: Die Grenze, bis zu der Sie selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter sofort abschreiben können, wurde von 800 DM auf 410 € plus Mehrwertsteuer geändert.

Steuerfreie Sachbezüge: Hier waren die Euro-Umsteller im Finanzministerium richtig großzügig. Die Freigrenze wurde von 50 Mark auf 50 € im Monat angehoben. Für diesen Betrag können Sie Ihre Mitarbeiter also zum Essen einladen, auf Firmenkosten zum Tanken schicken oder ihnen andere Sachbezüge zukommen lassen. Ihre GmbH setzt die Zahlung als Betriebsausgabe ab und Ihr Mitarbeiter versteuert nichts.

Geringfügige Beschäftigung: Aus dem alten 630-Mark Job wurde jetzt der 325-€-Job - also keine nennenswerte Verbesserung. Lediglich der maximal zulässige Stundenlohn wurde von 22 DM auf 12 €, also um fast 7 Prozent, angehoben.

IZW-Service: Die 40 wichtigsten neuen Euro-Grenzbeträge finden Sie hier.


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