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07.04.2010

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Warum die Börsenbrief-Empfehlung „halten“ Unfug ist

Börsenbriefe und Analysten durchleuchten Aktien und heften ihnen entweder das Prädikat „kaufen“, „verkaufen“ oder „halten“ an. Wenn man näher darüber nachdenkt, ist die Empfehlung „halten“ eigentlich ziemlich unsinnig. Entweder, man sieht bei einer Aktie eine positive Zukunftsperspektive, dann verdient sie das Prädikat „kaufen“, oder man erwartet dergleichen nicht, dann kann das Urteil nur „verkaufen“ lauten. „Halten“ ist weder Fisch, noch Fleisch.

Auch steuerlich gibt es keinen Grund mehr, eine Aktie zu „halten“: Bei Aktien mit Kaufdatum 2008 oder vorher ist die Spekulationsfrist sowieso vorbei. Sie können steuerfrei verkaufen und brauchen nicht zu „halten“. Und bei 2009er-Aktien läuft die Frist ohnehin nie mehr ab. Daher ergibt „halten“ auch steuerlich keinen Sinn. Denn worauf wollen Sie warten? Auf einen Kurseinbruch, der die Abgeltungssteuer beim Verkauf entfallen lässt? Steuerpflichtige Gewinne sollten einem doch lieber sein als steuerfreie Verluste. Fazit: Durchleuchten Sie Ihr Depot. Alle Aktien, die Sie heute nicht mehr kaufen würden, sollten Sie auch nicht „halten“. Raus damit.


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