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19.03.2010

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Bundesanzeiger: Vermeiden Sie die 2.500-Euro-Falle

Anfang des Jahres rollte wieder eine Mahnwelle des Bundesamts für Justiz. Es ging um die 2008er-Abschlüsse, die bis Silvester 2009 offenzulegen gewesen wären. Grundsätzlich gilt: Wenn man die 6-Wochenfrist nach der Mahnung verpasst hat, kommt man um die Zahlung der 2.500 Euro Ordnungsgeld in der Regel nicht herum. Die Ausrede, man hätte die Mahnung nicht bekommen, zieht nicht, weil die Mahnungen gegen Postzustellungsurkunde zugestellt werden. Bitten und Jammern hilft auch nicht. Allenfalls, wenn die 6-Wochen-Frist um eine oder höchstens zwei Wochen überschritten wurde, wird das Ordnungsgeld ermäßigt.

Häufige Pannenursache Steuerberaterwechsel:
In der Praxis kümmert sich um die Offenlegung der Steuerberater, der den Jahresabschluss erstellt. Aber rein rechtlich beinhaltet der Auftrag zur Erstellung von Jahresabschluss und Steuererklärungen nicht automatisch auch die Offenlegung. Serviceorientierte Steuerkanzleien denken natürlich daran. Aber eine Steuerkanzlei, die das Mandat verloren hat und nun bloß noch den letzten Jahresabschluss machen darf, hat meist keine große Lust, an die Offenlegung zu denken. Die alte Steuerkanzlei sagt häufig: „Wir dachten, das macht der neue Steuerberater“ und der neue sagt genau umgekehrt das Gleiche. Falls Sie also Ihren Steuerberater wechseln und der alte noch eine noch zu veröffentlichende Bilanz erstellt (hat), denken Sie rechtzeitig daran, dieses Thema zu klären.

Was Sie jetzt sofort tun sollten:
Stellen Sie sicher, dass wirklich Ihre 2008er-Bilanz unter www.unternehmensregister.de offengelegt ist. (Gleich nachschauen! Keine Registrierung notwendig!) Vergessen Sie auch nicht irgendwelche dahin schlummernden stillgelegten GmbHs oder die Komplementär-GmbH bei einer GmbH & Co KG.

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