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05.05.2009

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Rechnungen müssen vom „richtigen“ Unternehmer ausgestellt werden ` sonst kein Vorsteuerabzug

In diesem Fall, der vor einem Finanzgericht verhandelt wurde, wurde ein Kfz-Importeur fast um seine Existenz gebracht. Denn das Finanzamt strich ihm einen 6-stelligen Vorsteuerbetrag.

Der Fall lag so: Der Händler re-importierte Autos aus Italien. Die Rechnung schrieb allerdings nicht der italienische Verkäufer, sondern in dessen Auftrag ein Nürnberger Büroservice. Blöder Fehler: Das Nürnberger Büro stellte die Rechnungen unter eigenem Namen aus – und nicht etwa mit dem Briefpapier des italienischen Auto-Exporteurs. Das Finanzamt: Die Nürnberger Firma ist gar nicht der echte Lieferant – daher wurde dem Auto-Importeur der Vorsteuerabzug gestrichen.

Tipp: Kontrollieren Sie, ob Ihre Lieferanten wirklich unter der angebenen Adresse ihr Geschäft betreiben – oder ob es sich um ein reines Büro ohne echte Geschäftstätigkeit handelt. In letzterem Fall wird Ihnen das Finanzamt den Vorsteuerabzug streichen. (FG Münster, 26.02.09, 5 K 320/06 U)


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