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21.01.2002

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Berufsgenossenschaftsmeldung 2001: Vermeiden Sie zu hohe Beiträge

Bis 11. Februar verlangt Ihre Berufsgenossenschaft die Meldung für 2001. Berechnet wird der Beitrag auf Basis der Summe der Löhne und Gehälter. Das Gehalt des GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführers gehört hier aber nicht dazu.

Das wird in vielen GmbHs falsch gemacht: Man vergisst, das Gehalt des GmbH-Geschäftsführers aus dieser Summe auszuscheiden. Damit meldet man eine viel zu hohe Bemessungsgrundlage an die Berufsgenossenschaft. Dementsprechend fällt der Beitrag zu hoch aus.

Ausnahme: Ihr Geschäftsführer-Gehalt gehört nur dann zur Berufsgenossenschafts-Lohnsumme, wenn Sie sozialversicherungspflichtig sind.

Was Sie also tun sollten, wenn Sie sozialversicherungs-befreiter GmbH-Geschäftsführer sind:  Lassen Sie sich von Ihrer Lohnbuchhalterin oder Ihrer Steuerkanzlei noch einmal bestätigen, dass Ihr Geschäftsführer-Gehalt bei der Meldung an die Berufsgenossenschaft abgezogen wurde. Sie vermeiden so, dass in Ihrer GmbH ein teurer Fehler passiert.

IZW-Service: Bei Geschäftsführern mit weniger als 50 Prozent Beteiligung machen die Berufsgenossenschaft manchmal „Zicken“. Für diesen Fall können Sie sich bei hier im Internet einen Muster-Einspruch mit Hinweisen auf die einschlägige höchstrichterliche Rechtsprechung herunterladen, mit dem Sie Ihre Berufsgenossenschaft in die Schranken verweisen.

Andererseits können Sie natürlich freiwillig der Unfallversicherung beitreten, wenn Sie Ihr Berufsunfall-Risiko absichern wollen, z. B. in der Baubranche.


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