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06.10.2008

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Wie Sie jetzt in der Finanzkrise am cleversten und sichersten investieren

Die Finanzmärkte und Börsen erleben zurzeit Turbulenzen wie selten zuvor. Soll man jetzt trotzdem in Aktien investieren? Warum nicht! Aber bitte nicht auf einen Schlag. Denn ob das „Tal der Tränen“ jetzt schon durchschritten ist, weiß im Moment keiner. Nicht mal Warren Buffett. Wenn Sie großes Glück haben, erwischen Sie zwar genau den absoluten Tiefpunkt und anschließend geht's wieder bergauf. Aber eben nur, wenn Sie sehr viel Glück haben.

Soll ich nicht schnell noch vor der Abgeltungssteuer 2009 zuschlagen? Machen Sie sich nicht von steuerlichen Überlegungen abhängig. Lieber einen steuerpflichtigen Gewinn einfahren als einen steuerfreien Verlust.

Hier unser Patentrezept:
1. Guten Investmentfonds aussuchen, der über Jahre hinweg(!) durch solide Perfomance statt durch verrückte Übertreibungen gepunktet hat. Solche finden Sie am besten im monatlichen Fonds-Dauertest in „finanztest“.

2. Zu investierende Einmalbeträge in 24 gleiche Monatsbeträge stückeln. Dadurch nutzen Sie automatisch den „cost-average-Effekt“ (s. u.) und machen sich unabhängig vom Auf und Ab.

Beispiel: Herr X hat im Oktober 2008 240.000 Euro aus einer Lebensversicherung bekommen. Seine Bank empfiehlt ihm, alles sofort in einem Betrag in einen Dachfonds zu stecken. Das sei jetzt kurz vor der Abgeltungssteuer das Optimale. Wir empfehlen: Finger weg von überteuerten Dachfonds und keinesfalls jetzt sofort alles investieren. Herr X sucht sich lieber selber ein Fonds aus (z. B. DWS Top Dividende, 5 Jahre + 62 % - Stand 04.10.08) und kauft ab sofort ganz stur jeden Monat für genau 10.000 Euro Fonds-Anteile. Wenn die Kurse steigen, bekommt er automatisch wenig Anteile, wenn sie sinken, viele. Dadurch federt er sein Risiko ab, und senkt ohne Mühe seinen durchschnittlichen Einstandskurs. Im September 2010 kauft er das letzte Mal für 10.000 Euro Fonds-Anteile.

Fazit: Trotz Finanzkrise werden Aktien und Aktienfonds auf Dauer (Anlagehorizont 5 - 10 Jahre) die rentabelste Geldanlage bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt aber trotz billiger Einstandskurse und drohender Abgeltungssteuer jetzt im Herbst die Finger von Einmal-Anlagen. Die Aufteilung auf 24 gleiche Teilbeträge senkt das Risiko und steigert die Rendite durch den „cost-average“-Effekt (Durchschnittskosteneffekt).


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