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14.12.2007

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Wenn Sie künftig neue Gesellschafter an Bord holen

Wenn Ihre GmbH kränkelt und Sie frisches Kapital durch neue Gesellschafter beschaffen wollen, gehen ab 2008 automatisch Verlustvorträge verloren. Ausnahme: Der Neue gibt sich mit maximal einem Viertel Beteiligung zufrieden. Übernimmt der neue Gesellschafter aber 26 Prozent, gehen 26 Prozent der Verlustvorträge unter, übernimmt er z. B. 40 Prozent sind 40 Prozent perdu. Steigt der neue gleich als Mehrheitsgesellschafter ein mit 51 oder mehr Prozent, sind die Verlustvorträge komplett futsch. (§ 8c KStG)

Wenn mehrere Leute einsteigen: Eigentlich gilt obige Vorschrift nur dann, wenn ein einziger Erwerber innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 bzw. 50 Prozent übernimmt. Verfolgen mehrere Gesellschafter aber „gleichgerichtete Interessen“, gelten diese als „ein Gesellschafter“. Und das Finanzamt wird nicht lange zögern, mehreren Gesellschaftern gleichgerichtete Interessen zu unterstellen, die sich gleichzeitig an einer GmbH beteiligen.

Falle bei der Unternehmensnachfolge entschärft: Bisher galt auch eine Schenkung als „Übertragung“, sodass bei Schenkung von mehr als 25 Prozent bzw. 50 Prozent die Verlustvorträge anteilig bzw. ganz verloren gingen. Dies soll durch eine Nachbesserung des § 8c KStG entschärft werden. Bei Anteils-Schenkungen noch im Jahre 2007 weisen Sie Ihren Steuerberater aber sicherheitshalber noch einmal auf diese Problematik hin.

Und: Der Erwerb durch Erbfall gilt nicht als „Übertragung“. Wer eine Verlust-GmbH erbt, kann die alten Verlustvorträge also voll weiter nutzen.


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