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06.11.2007

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Haben Sie Ihre GmbH-Stammeinlage schon einbezahlt?

Wenn nein, dann droht Ihnen eine „verdeckte Gewinnausschüttung“. Hintergrund: Früher musste man dem Registergericht beweisen, dass man die Stammeinlage (z. Zt. 25.000 Euro) auf das GmbH-Konto eingezahlt hatte. In letzter Zeit ist die Prüfung nicht mehr so streng und so werden viele GmbHs eingetragen, deren Stammeinlage nicht eingezahlt ist. Und wo kein Kläger, da kein Richter.

Ärger droht allerdings über kurz oder lang vom Finanzamt: Denn dieses wertet das Nicht-Einfordern der Stammeinlage als „verdeckte Gewinn-ausschüttung“. Ein Gericht hat das nun aber ein wenig abgemildert. Der Vorwurf einer „verdeckten Gewinnausschüttung“ durch Nicht-Einfordern könne nur auf die erste Hälfte der Stammeinlage zutreffen, also auf die ersten 12.500 Euro. Die übrigen 12.500 Euro müssen Sie ja gar nicht zwingend einzahlen. Insoweit kann auch keine „verdeckte Gewinnausschüttung“ vorliegen, wenn die GmbH ihrem Gesellschafter zuliebe auf das Einfordern dieser restlichen 12.500 Euro verzichtet. (Nieders. FG, 30.11.06, rkr. DStRE 07, 883)


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