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01.02.2007

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Kinderfreibetrag bei studierenden Kindern nicht riskieren

Oft verlagern gut verdienende Eltern Einkünfte auf ihr Kind, um Steuern zu sparen. Oder das Kind ist selbst fleißig und jobbt neben dem Studium.

Dabei sollte man diese Folgewirkung bedenken: Der Kinderfreibetrag (5.808 Euro pro Jahr) fällt weg, wenn ein volljähriges Kind Einkommen von über 7.680 Euro pro Jahr hat. Außerdem fallen 924 Euro Ausbildungsfreibetrag (bei auswärtiger Unterbringung) und der Kinderzuschlag bei der Eigenheimzulage weg.

Allerdings: Wenn Sie der Reichensteuer unterliegen und 20.000 Euro Zinseinnahmen auf Ihren Junior verlagern, sparen Sie 9.495 Euro Einkommensteuer, Ihr Sohn zahlt nur 2.646 Euro. Das macht 6.849 Euro Ersparnis. Da kann man die wegfallende Steuerersparnis aufgrund des Kinderfreibetrags (max. 2.757 Euro) noch verschmerzen.

Übrigens: Das Kindergeld (154 Euro/Monat) müssen Gutverdiener eh' wieder rausrücken, weil die Steuerersparnis aufgrund des Kinderfreibetrags höher ist. Und: Minderjährige Kinder dürfen Einkommen in beliebiger Höhe haben, Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag gibts trotzdem.


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