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04.08.2014

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Schätzen Sie die Listenpreise von Autos nicht zu `glatt`

Bemessungsgrundlage für die Ein-Prozent-Regel bei der Besteuerung der Dienstwagennutzung ist nicht der Kaufpreis des Autos. Maßgeblich ist vielmehr der Bruttolistenneupreis. Beim Kauf eines gebrauchten Geschäfts­wagens ist dieser aber oft schwer in Erfahrung zu bringen. Falls man den ursprünglichen Preis nicht ermitteln kann, wird man den Listenpreis schätzen.

Tipp: Zu empfehlen ist es dabei allerdings, nicht auf allzu gerade Beträge zu schätzen. Es kommt nämlich selten vor, dass der Listenpreis eines Autos genau 40.000,00 oder 50.000,00 Euro beträgt. So etwas fällt einem Betriebs­prüfer sofort auf. Wenn man hingegen „41.390 Euro“ schätzt, wird ein Prüfer weniger wahrscheinlich in eine tiefere Prüfung einsteigen, als wenn man auf genau 40.000 Euro schätzt.

Warnhinweis: Geschätzt werden darf nur dann, wenn der Bruttolistenneupreis mit großen Schwierigkeiten in Erfahrung zu bringen ist. Vorsätzlich zu niedrig zu schätzen, ist natürlich nicht erlaubt.


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