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09.12.2013

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44-Euro-Freigrenze nicht für Versicherungen nutzen

Jeder Arbeitnehmer kann pro Monat Sachbezüge im Wert von 44 Euro steuerfrei bekommen. Viele Unternehmen nutzen das für Benzingutscheine, kostenlose Getränke, Fitnessstudiobeiträge oder Ähnliches - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Übernahme von Versicherungsbeiträgen (zum Beispiel private Krankenzusatzversicherung oder Pflegeversicherung) soll jedoch nicht möglich sein. Dieser Meinung ist zumindest das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben vom 10. Oktober 2013 (DStR 13, 2223).

Unsere Empfehlung: Ob dieser Ausschluss von privaten Zusatz-Krankenversicherungen usw. korrekt ist, kann man bezweifeln. Dennoch empfehlen wir, das BMF-Schreiben zu beachten und die 44 Euro-Freigrenze für Sachbezüge nicht für solche Versicherungen zu nutzen. Denn wenn Jahre später eine Lohnsteuerprüfung kommt und die Lohnsteuer nachgefordert wird, zahlen Sie und nicht Ihr Arbeitnehmer. Es nutzt Ihnen also nichts, hier ein Risiko einzugehen.


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