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21.02.2008

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Was sich bei Mitarbeiter-Darlehen 2008 ändert

Ein zinsloses oder zinsverbilligtes Darlehen an einen Mitarbeiter stellt grundsätzlich einen geldwerten Vorteil dar, der versteuert werden muss. Bisher galt allerdings eine Vereinfachungsregelung für Darlehen bis 2.600 Euro. Der Zinsvorteil musste hier nicht berücksichtigt werden. Neu ist: Diese Vereinfachung wurde leider nicht in die Lohnsteuerrichtlinien 2008 übernommen. Das heißt also, dass jetzt jedes günstige oder zinslose Darlehen an einen Mitarbeiter, egal wie niedrig es ist, versteuert werden muss.

Allerdings fällt der Zinsvorteil unter die 44-Euro-Freigrenze: Wenn der Mitarbeiter also sonst keine Sachbezüge bekommt, ist die Sache bei niedrigen Darlehen unproblematisch. Wenn nicht, wird es kompliziert. Denn auch der pauschale Maßstab „5 Prozent“ ist weggefallen. Ab sofort muss stärker differenziert werden (BMF, 13.06.07, DStR 07, 1125). Maßgeblicher Vergleichsmaßstab sind jetzt die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze - multipliziert mit dem Faktor 0,96.  Im Internet zu finden unter: http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zinsen_tabellen.php Auf „Bestände/Neugeschäft“ klicken. Maßgeblich ist „Neugeschäft“.


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