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05.02.2008

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Es gibt sie noch - die schönen Steuerschlupflöcher

Immer wieder müssen wir über lieb gewonnene Steuersparmöglichkeiten berichten, die der Gesetzgeber abgeschafft hat. Viele Möglichkeiten, den Mitarbeitern steuersparend Gutes zu tun, gibt es aber immer noch. Die beliebtesten haben wir hier noch einmal aufgelistet.

Kindergartenkosten: Im Rahmen einer Gehaltserhöhung können Sie steuerfrei Kindergartenkosten oder sonstige Kinderbetreuungskosten Ihrer Mitarbeiter übernehmen. (§ 3 Nr. 33 EStG)

Firmenhandy: Stellen Sie Ihrem Mitarbeiter ein Firmenhandy zur Verfügung, muss dieser auch für die private Nutzung nichts versteuern. Eine Begründung für ein Firmenhandy brauchen Sie nicht. Auch wenn der Mitarbeiter ausschließlich privat telefoniert, ist das in Ordnung. Sie dürfen sogar reguläres Gehalt in ein Firmenhandy umwandeln. (§ 3 Nr. 45 EStG)

Essensmarken und Restaurantschecks: Mit 25 Prozent pauschal versteuerbar. (§ 40 Absatz 2 Nr. 1 EStG)

Erholungsbeihilfe: Einmal im Jahr 156 Euro für den Arbeitnehmer, 104 Euro für den Ehegatten und 52 Euro für jedes Kind. Netto auf die Hand. Die Firma muss das pauschal versteuern mit 25 Prozent. Der Mitarbeiter zahlt weder Steuern noch Sozialabgaben. Das gilt sogar bei Gehaltsumwandlung. (§ 40 Absatz 2 Nr. 3 EStG)

Verdoppelte Reisespesen: Die Verpflegungspauschalen - selbstverständlich auch Ihre eigenen - können Sie verdoppeln, wenn die Firma auf den Verdoppelungsbetrag 25 Prozent Pauschalsteuer abführt. Das gilt nach wie vor auch für Auslandsreisekosten. Hier kommen ganz ordentliche Beträge zusammen. Beispiel: 3 volle Tage in Belgien macht 126 Euro extra – steuerfrei. (§ 40 Absatz 2 Nr. 4 EStG)

Verschenkte Computer: Als Gehaltserhöhung oder als freiwillige Sonderzahlung können Sie Ihrem Mitarbeiter einen Computer nebst Zubehör schenken. Auch das kostet 25 Prozent Pauschalsteuer und ist beim Mitarbeiter abgabenfrei. (§ 40 Absatz 2 Nr. 5 EStG)


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