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07.09.2007

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Warum auch Bahnfahrer mit Dienstwagen die volle Dienstwagensteuer zahlen müssen

Gelegentlich kommt es vor, dass ein Mitarbeiter zwar einen Dienstwagen hat, aber trotzdem lieber mit Bus oder Bahn in die Arbeit fährt. Überraschende Härte des Gesetzes: Auch wenn der Mitarbeiter seinen Dienstwagen nicht für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit nutzt, müssen diese Fahrten mit 0,03 Prozent des Listenpreises pro Monat versteuert werden. Dafür reicht alleine die Möglichkeit aus, den Wagen für Fahrten in die Arbeit zu nutzen. Das gilt sogar dann, wenn der Arbeitnehmer aus eigener Tasche die Monatskarten für die Bahn bezahlt (FG Hessen, 26.03.07/ Revisionen beim BFH: BFH IV B 53/07 und VI R 68/05 und VI R 85/04). Einzig sicherer Ausweg derzeit: Der Mitarbeiter führt ein Fahrtenbuch, damit der geldwerte Vorteil auf der Gehaltsabrechnung nicht nach der Pauschalregel, sondern nach der Fahrtenbuch-Methode ermittelt werden kann.

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