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20.07.2007

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364 Euro steuerfreies Urlaubsgeld

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern reguläres Urlaubsgeld zukommen lassen, wird das sehr teuer. Denn 600 oder 700 Euro, die beim Mitarbeiter netto ankommen, stehen oftmals Kosten von 2.000 Euro für die GmbH gegenüber.

Wandeln Sie doch einen Teil des Urlaubsgeldes in eine Erholungsbeihilfe um: Denn diese können Sie netto auszahlen. Bei Ihrem Arbeitnehmer werden weder Lohnsteuer noch Sozialversicherung abgezogen. Sie als Arbeitgeber müssen nur 25 Prozent pauschale Lohnsteuer bezahlen. Eines der wenigen Steuerschlupflöcher, die es noch gibt, die aber selbst viele Experten nicht kennen. (§ 40 Absatz 2 Nr. 3 EStG)

Die Erholungsbeihilfe ist in folgender Höhe möglich: Arbeitnehmer 156 Euro, Ehegatte 104 Euro und für jedes Kind 52 Euro. Das macht für einen Vater mit 2 Kindern zum Beispiel 364 Euro netto. Nebenkosten für Sie: 96 Euro (25 Prozent plus Soli).
 
Keine Umwandlung möglich: Wenn bei Ihnen ein Tarifvertrag gilt, ist die Umwandlung nicht möglich, sonst schon. Tipp: Sie sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit den Arbeitsvertrag entsprechend ändern. Beachten Sie außerdem: Sie können die Erholungsbeihilfe für jeden Arbeitnehmer nur einmal pro Jahr auszahlen. Bei Arbeitnehmern, die 2007 schon eine Erholungsbeihilfe bekommen haben, funktioniert die Umwandlung also nicht

Lassen Sie sich nicht von Ihrem Steuerberater abwimmeln: Denn sogar bei Experten ist die Erholungsbeihilfe oftmals unbekannt, wie wir aus Leseranfragen wissen. Immer wieder wird die Erholungsbeihilfe verwechselt mit einer steuerfreien Notfallunterstützung, die nur unter strengen Voraussetzungen möglich ist. Die pauschal versteuerte Erholungsbeihilfe ist jedoch ohne besondere Voraussetzungen möglich.


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