Tipp der Woche

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02.05.2012

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Wenn Schüler und Studenten 2012 bei Ihnen arbeiten

Wenn Sie für schnell zu erlernende Tätigkeiten im Sommer Schüler und Studenten einsetzen, spart Ihnen das viel an Lohnnebenkosten.

Lohnsteuerfrei: Verdient der Jobber bis 902 Euro Monatslohn und legt eine Lohnsteuerkarte (bzw. elektronische Bescheinigung) Klasse I vor – worauf Sie bestehen sollten -, müssen Sie keine Lohnsteuer abziehen. Aber auch, wenn Sie mehr Lohn zahlen, bleibt das in der Regel steuerfrei. Zunächst fällt zwar Lohnsteuer an, die sich der Student aber mit einer Einkommenssteuererklärung wieder zurückholen kann. Erst ab einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 8.004 Euro wird Einkommenssteuer fällig. Wichtig: Der Student kann noch viele Positionen vom Arbeitslohn absetzen, bevor unterm Strich das „zu versteuernde Einkommen“ herauskommt. Tipp: Die Lohnsteuer-Pauschalierung lohnt sich in der Regel für Sie als Arbeitgeber nicht.

Keine Sozialabgaben: Wenn der Student oder die Studentin höchstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage bei Ihnen arbeitet, fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an - nicht einmal Rentenversicherungsbeiträge. Denn bis zur Zwei-Monatsgrenze bleiben „kurzfristige Beschäftigungen“ völlig sozial­abgabenfrei.

Seit 2012 keine Rücksicht mehr auf die Eltern notwendig: Seit diesem Jahr können auch volljährige Studenten oder Schüler verdienen, wie viel sie wollen. Den Eltern bleiben dennoch Kindergeld und alle weiteren Vergünstigungen erhalten.

Gesetzliche Verbote bei Minderjährigen beachten: Schüler unter 15 dürfen in der Regel gar nicht, in Sonderfällen höchstens zwei Stunden am Tag arbeiten. Schüler von 15 bis 17 Jahren dürfen höchstens vier Wochen und das auch nur während der Ferien arbeiten. (§ 5 JArbSchG)


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