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03.06.2014

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Soll man dem Finanzamt verbieten, die Kirchenzugehörigkeit an die Bank zu melden?

Die Banken rufen ab 2014 jährlich einmal die Kirchenzugehörigkeit beim Bundeszentralamt für Steuern ab. Wer nicht will, dass die Bank die eigene Kirchensteuerzugehörigkeit erfährt, kann beim Bundeszentralamt dieser Datenweitergabe widersprechen. Das hat dann aber zur Folge, dass man zur Abgabe der Anlage KAP allein für Zwecke der Kirchensteuererhebung verpflichtet ist.

Sollten Sie den Sperrvermerk erteilen oder nicht? Tun Sie es nicht, ermöglichen Sie die Weitergabe Ihrer Kirchenzugehörigkeit (bzw. Kirchen-Nichtzugehörigkeit) durch das Bundeszentralamt an Ihre Bank. Sie ersparen sich dadurch (von Ausnahmen abgesehen) die Abgabe der Anlage KAP und damit Zeit und Kosten.


Sie betrachten Ihre Kirchen(nicht-)zugehörigkeit als absolute Privatsache? Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Bank erfährt, dass Sie (nicht) in der Kirche bzw. in welcher Kirche Sie sind, sollten Sie den Sperrvermerk allerdings schon beantragen.

Link: Die Formulare dazu finden Sie unter www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort „Kirchensteuer“. Wenn Sie der Datenweitergabe nicht widersprechen wollen (=Standardfall), brauchen Sie kein Formular auszufüllen.


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