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26.10.2004

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Vorsicht Auslandsanleger - internationaler Datenaustausch ab 2005

Ab 2005 werden alle EU-Länder mit Ausnahme von Belgien, Luxemburg und Österreich automatisch Angaben über Zinseinnahmen von EU-Bürgern an die Finanzbehörden des jeweiligen Heimatlandes versenden. Dies regelt die neue Zinsinformationsverordnung vom 26.01.04, die am 01.01.05 in Kraft treten soll.

Das bedeutet für Anleger: Den deutschen Finanzämtern werden voraussichtlich ab 2006 Informationen über Zinseinnahmen deutscher Bürger bei allen Kreditinstituten in anderen EU-Staaten vorliegen. Wer das vermeiden will, sollte also dafür sorgen, dass auf diesen Konten ab 2005 keine Zinsgutschriften mehr anfallen.

Tipp: Dafür eignen sich zum Beispiel Aktienfonds, die auf Kurssteigerungen statt Dividenden setzen. Stellen Sie durch Nachfrage bei Ihrer ausländische Bank sicher, dass bei dem betreffenden Fonds keine steuerpflichtigen Erträge anfallen. Dann gibt es auch nichts, das zu melden wäre.

Fazit: 2005 startet der EU-weite Informationsaustausch zwischen Banken und Finanzämtern über Zinserträge. Es ist zwar derzeit noch nicht sicher, ob diese Regelung wie vorgesehen am 1. Januar 2005 in Kraft treten wird. Wer ausländische Bankkonten unterhält, sollte aber sicherheitshalber von diesem Termin ausgehen.


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