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19.11.2015

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Sichern Sie das Kaskorisiko für Autos Ihrer Arbeitnehmer ab

Arbeitnehmer, die das private Auto für Dienstfahrten verwenden, haben meist Angst vor den finanziellen Folgen eines selbst verschuldeten Unfalls. Hier gibt es so genannte Dienstreisekaskoversicherungen, die isoliert nur das Risiko auf Dienstreisen absichern, und deren Prämien Sie übernehmen können.

Müssen Sie dann das Kilometergeld (30 Cent) kürzen? Oder stellt die Übernahme der Kaskoversicherung einen geldwerten steuerpflichtigen Vorteil dar? Nein, zum Glück beides nicht. Weder ist der pauschale Kilometersatz von 30 Cent (§ 9 Abs. 1 Nr. 4a EStG in Verbindung mit § 5 Bundesreisekostengesetz) zu kürzen, noch stellt die Übernahme der Kaskoversicherung einen steuerpflichtigen Vorteil dar (BMF, 09.09.15, BStBl. I 15, 734).

Beispiel: In der X-GmbH gibt es grundsätzlich keine Dienstwagen, sondern alle Vertriebsmitarbeiter verwenden ihre Privatautos und erhalten dafür 30 Cent je gefahrenen Kilometer. Das kann steuerfrei ausbezahlt werden. Außerdem hat der Arbeitgeber eine Gruppenkaskoversicherung für die Privatfahrzeuge der Arbeitnehmer abgeschlossen, die das Kaskorisiko auf deren Dienstfahrten mit dem Privatwagen absichert.

Ergebnis: Der Arbeitgeber kann sowohl die 30 Cent je Kilometer als auch die Prämie für diese Versicherung als Betriebsausgabe absetzen. Er muss weder die 30 Cent kürzen, noch müssen die Arbeitnehmer etwas versteuern für die Übernahme dieser Dienstreisekaskoversicherung.


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