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18.05.2015

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Wasser und Säfte im Büro voll absetzbar – Wein nicht

Falls Sie für Mitarbeiter oder Besucher in Ihrem Büro Mineralwasser, Fruchtsäfte oder Knabbereien bereithalten, gelten diese als „Aufmerksamkeiten“ und sind steuerlich voll abzugsfähig. Es müssen auch keine Vorschriften über Bewirtungsaufwendungen (ausgefüllte Bewirtungsbelege) beachtet werden.

Anders jedoch bei Wein: Wenn Sie bei Besprechungen in Ihrem Büro Wein kredenzen, ist die Rechtslage anders. Dies musste ein Steuerberater erfahren, der für seine Kanzlei Wein en gros einkaufte und angab, diesen bei Besprechungen gemeinsam mit Mandanten und Berufskollegen getrunken zu haben. Die Kosten wollte er zu 100 Prozent absetzen. Bewirtungsbelege hatte er nicht ausgefüllt.

Das wenig weinselige Urteil des Finanzgerichts: Wein fällt - anders als alkoholfreie Getränke - nicht unter den Begriff „Aufmerksamkeiten“, sondern es handelt sich hier um Bewirtungskosten.

Ergebnis: Man muss die Pflichtangaben bei Bewirtungskosten (Anlass, bewirtete Personen) machen, und die Kosten sind auch nur zu 70 Prozent abzugsfähig (FG Münster, 28.11.14, 14 K 2477/12 E, U, EFG 15, 453).


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