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01.09.2014

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Investitionsabzugsbetrag zu hoch angesetzt

E-Mail von Thorsten F. aus Cham an die Redaktions-Hotline: „Ich wollte einen Pkw für eine Mitarbeiterin anschaffen für 40.000 Euro und habe dem entsprechend in der 2013er-Steuererklärung einen Investitionsabzugs­betrag (IAB) in Höhe von 40 Prozent = 16.000 Euro gebildet. Wir haben jetzt ein Auto gekauft, das nur 35.000 Euro gekostet hat. Was muss man jetzt machen? (Steuererklärung 2013 schon abgegeben und Bescheid schon da.)“

IZW antwortet: Sie haben die voraussichtlichen Kosten um 5.000 Euro zu hoch geschätzt. Eigentlich muss im Anschaffungsjahr der Investitionsabzugsbetrag zum Gewinn außerhalb der Bilanz hinzugerechnet werden.Das ist aber nicht möglich, weil die Hinzurechnung auf 40 Prozent der (geringeren) In­vestitionskosten (40 Prozent von 35.000 Euro = 14.000 Euro) beschränkt ist. Der verbliebene Restbetrag in Höhe von 2.000 Euro ist spätestens nach Ablauf der Investitionsfrist (mit Ablauf des Kalenderjahres 2016) rückwirkend gewinn­erhöhend zu erfassen (§ 7 g Abs. 1 Satz 2 Nr. 2a EStG). Theoretisch könnten Sie den übersteigenden Betrag in Höhe von 2.000 Euro auch für nachträglich anfallende Anschaffungs- oder Herstellungskosten verwenden, so etwas kommt allerdings bei einem Auto eher selten vor.


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