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25.08.2014

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So bereiten Sie sich auf die Schlussbesprechung vor

Auf eine Schlussbesprechung als Abschluss einer Betriebsprüfung sollten Sie keinesfalls verzichten. Denn auch der Prüfer will einen effizienten Abschluss der Prüfung ohne anschließendes Einspruchsverfahren - und ist in der Schlussbesprechung oft zu Zugeständnissen bereit. So bereiten Sie sich optimal vor:

Fordern Sie einen Vorbericht an: Der Betriebsprüfer wird Ihnen eine Auflistung aller Punkte geben, die er zu bemängeln hat. Nehmen Sie diese Auflistung kommentarlos entgegen. Zwischen Erhalt der Liste und der Schlussbesprechung sollten mindestens ein oder zwei Tage liegen.

Besprechen Sie sich mit Ihrem Steuerberater: Nutzen Sie diese Zeit, um alle Punkte gemeinsam mit Ihrem Steuerberater durchzusprechen. Unbedingt müssen Sie eine gemeinsame Strategie festlegen, denn Meinungs­verschiedenheiten zwischen Steuerberater und Mandant während der Schlussbesprechung schwächen Ihre Verhandlungsposition enorm.

Prüfen Sie den Sachverhalt inhaltlich: Prüfen Sie genau nach, ob die Behauptungen des Betriebsprüfers überhaupt zutreffen. Wenn zum Beispiel ein Lohnsteuerprüfer feststellt, dass Verpflegungspauschalen ausbezahlt wurden, obwohl die betreffenden Arbeitnehmer gar nicht länger als acht Stunden abwesend waren, brauchen Sie nicht lange herum zu diskutieren, da werden Sie keinen Erfolg haben. Bei vielen Punkten gibt es allerdings einen Ermessensspielraum.

Stecken Sie Verhandlungsziel und „Angebote“ an den Prüfer intern ab: Überlegen Sie sich vorher genau, was Sie erreichen wollen. Wenn Sie nur zum Prüfer sagen: „Das ist mir alles zu viel.“, ist das keine Verhandlungsposition. Machen Sie auch Angebote, wie z. B. „Wenn wir bei der Dienstwagennutzung nachgeben, werden Sie dann die Verpflegungspauschalen fallen lassen?“

Fazit: Die Schlussbesprechung nach einer Betriebsprüfung ist ein wertvolles Instrument, um die Sache glimpflich enden zu lassen. Nutzen Sie es optimal durch gute Vorbereitung.


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