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11.08.2014

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Steuerfreie Smartphones für die ganze Familie?

Eine spezielle Steuerbefreiung stellt die private Benutzung von betrieblichen Mobiltelefonen und Smartphones steuerfrei (§ 3 Nr. 45 EStG). Eine Begrenzung der Anzahl oder ein Erfordernis einer betrieblichen Notwendigkeit gibt es nicht.

Ein Arbeitnehmer könnte also durchaus ein weiteres Smartphone für die Ehefrau und noch mehr Apparate für die Kinder steuerfrei überlassen bekommen. Sozialabgabenfreiheit tritt dafür ebenfalls ein. Wichtig ist: Es muss sich um betriebliche Geräte handeln. Die Apparate müssen also dem Arbeitgeber gehören, und die Rechnung muss an den Arbeitgeber gehen.

Hinweis:
Das Gesetz enthält keine Begrenzung der Anzahl der Geräte. Urteile und Verwaltungsanweisungen zu dem Thema gibt es nicht. Der führende Kommentar zum Einkommenssteuergesetz äußert sich dazu nicht (Schmidt/Heinicke EStG 33.A., 2014, § 3 ABC Stichwort Arbeitsmittelgestellung). Ein anderes Werk lehnt die Steuerfreiheit in diesem Fall jedoch ausdrücklich ab - was Sie freilich nicht bindet (Küttner/Thomas in Personalbuch 2014 Stichwort Internet-/Telefonnutzung Rz 34).

Fazit: Wenn Sie also einem Arbeitnehmer eine Fülle von funktionsgleichen Geräten überlassen, müssen Sie im schlimmsten Fall mit einer Streichung der Steuerfreiheit durch einen Betriebsprüfer rechnen. Je größer das Unternehmen und je unüberschaubarer die Anzahl der Geräte ist, desto unwahrscheinlicher ist es freilich, dass ein Prüfer tiefer in das Thema einsteigt.


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