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28.07.2014

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Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung kann Sie in Bedrängnis bringen

Spätestens seit den Fällen Hoeneß und Schwarzer weiß man, dass nur vollständige Selbstanzeigen strafbefreiende Wirkung haben. Wer nun zum Beispiel in einer Umsatzsteuer-Voranmeldung einen Umsatz vergisst und dies durch eine korrigierte Voranmeldung korrigiert, reicht damit eine Selbstanzeige ein (ob diese so bezeichnet ist oder nicht, spielt keine Rolle). Wird dann die Korrektur nochmals korrigiert, wird dem Finanzamt damit aufs Brot geschmiert, dass die erste Korrektur nicht vollständig war und damit keine strafbefreiende Wirkung hatte.

Besser gar keine Korrektur von Umsatzsteuer-Voranmeldungen:
Es ist am sichersten, das generell zu unterlassen und lieber bis zur Abgabe der Umsatzsteuer-Jahreserklärung abzuwarten. Da sollte dann allerdings sichergestellt sein, dass 100 Prozent aller bisher nicht erfassten Sachverhalte - inkl. Kfz-Eigenverbrauch usw. - erfasst sind, damit dann nicht auch noch die Umsatzsteuer-Jahreserklärung wieder korrigiert werden muss.

Damit sind alle falschen Voranmeldungen „erschlagen“: Die Finanzverwaltung hat ausdrücklich klargestellt, dass es für die Wirksamkeit einer Selbstanzeige keiner gesonderten Korrektur des einzelnen Voranmeldungszeitraums bedarf. Vielmehr kann die Abgabe einer vollständigen und richtigen Umsatzsteuer-Jahreserklärung als Selbstanzeige bezüglich falscher Angaben in den zuvor abgegebenen Umsatzsteuer-Voranmeldungen des betreffenden Jahres gewertet werden. (Anweisungen für das Straf- und Bußgeldverfahren 2013, 30.10.12, BStBl. 12 I, 1018, Nr. 132 Abs. 2/01.11.13, BStBl. I 13, 1394)


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