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16.12.2013

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Wie Sie 2014 mit Essensmarken Lohnsteuer sparen

Wenn Sie Ihren Mitarbeiter kostenloses Mittagessen anbieten, müssen diese eine Mahlzeit ab 1. Januar 2014 mit 3,00 Euro versteuern. Oder: Der Arbeitnehmer muss 3,00 Euro zahlen, dann entfällt die Lohnsteuerpflicht. Das gilt übrigens unabhängig davon, wie teuer das Essen ist. Bei Auswärtstätigkeit ist die Obergrenze 60 Euro (§ 8 Abs. 2 Satz 8 EStG). Pauschalsteuer: Anstatt den Sachbezugswert individuell zu versteuern, können Sie auch 25 Prozent Pauschalsteuer abführen, was gleichzeitig zur Sozialversicherungsfreiheit führt.

Wenn Sie Essensmarken oder Restaurantschecks ausgeben, dürfen die Gutscheine 3,10 Euro über dem Sachbezugswert liegen (also 6,10 Euro je Scheck), gleichwohl müssen Sie nur pro Scheck drei Euro pauschal versteuern. Sie können maximal 15 Schecks pro Monat und Fünf-Tage-Mitarbeiter austeilen, wenn Sie nicht individuell Krankheits- oder sonstige Abwesenheitstage prüfen wollen. Mitarbeiter auf Auswärtstätigkeiten dürfen dann keine Schecks bekommen.
Restaurantschecks im Wert von 91,50 Euro im Monat kosten Sie als Arbeitgeber also nur 11,87 Euro Pauschalsteuer inklusive Soli, aber keine Sozial­abgaben. (R 8.1 Abs. 7 und 8 LStR)

Das Risiko bei Restaurantschecks, wenn der Mitarbeiter hortet: Die günstige Pauschalversteuerung ist nur dann möglich, wenn pro Arbeitstag tatsächlich eine Mahlzeit ausgegeben wird.

Gefahr:
Manche Mitarbeiter sammeln Gutscheine und lösen sie gesammelt ein. Und kaum eine Annahmestelle kontrolliert, ob wirklich jeder Arbeitnehmer pro Tag nur einen Scheck einreicht und diese Schecks auch wirklich zum Kauf einer sofort verzehrbaren Mahlzeit ausgegeben werden. Kann das nicht nachgewiesen werden, ergibt sich ein Lohnsteuer-Haftungsrisiko für Sie als Arbeitgeber.


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