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02.12.2013

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Wie Sie die Weihnachtsfeier steuerlich optimal gestalten

Bei Ihrer Weihnachtsfeier-Gasthausrechnung sollten Sie dies beachten: Rechnungen über 150 Euro müssen an Ihr Unternehmen adressiert sein. Das gilt auch für Restaurantrechnungen. Dass das 99 Prozent der Gastwirte immer noch nicht begriffen haben, ändert daran nichts.

Handschriftlicher Adress-Eintrag ist OK: Die Rechnung muss zwar maschinell erstellt und registriert sein, die Adresse kann der Wirt oder Kellner aber auch handschriftlich eintragen. Sie selber dürfen die Adresse nicht eintragen, das darf nur der Rechnungsaussteller. Die übrigen Rechnungsangaben sind auf Restaurantrechnungen normalerweise ohnehin vorhanden, nämlich Rechnungsnummer, Steuernummer und Name und Anschrift des Restaurantinhabers.

Achtung: „Gasthaus Zur Post“ reicht nicht. Es muss schon der Betreiber angegeben sein, zum Beispiel „Gasthaus Zur Post Betriebs GmbH“ oder „Gasthaus Zur Post, Inhaber Alois Holzmüller“.

Zuordnung der verzehrten Speisen: Bei der Weihnachtsfeier müssen Sie nicht minutiös erfassen, wer was gegessen hat, sondern es wird der Gesamtbetrag geteilt durch die Anzahl der Teilnehmer. Nur was Ihre Arbeitnehmer essen, wird einbezogen in die Prüfung der 110-Euro-Grenze. Was mitgebrachte Angehörige essen, soll aufgrund zweier neuen BFH-Urteile unter den Tisch fallen. (BFH, 16.05.13, VI R 94/10 und VI R 7/11/DStR 13, 2170 und 2172)

Neu ist: Bei der Prüfung der 110-Euro-Grenze je Arbeitnehmer bei der Weihnachtsfeier sind nun nur noch Kosten einzubeziehen, die beim Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil auslösen. Das sind nur solche Leistungen, die der Teilnehmer unmittelbar konsumieren kann, wie zum Beispiel Geschenke, Essen und Trinken. In die Prüfung der 110-Euro-Grenze sind nun nicht mehr einzubeziehen: Musik, Saalmiete, Eventmanager, Zelt usw.

Hinweis: Diese Urteile wurden zwar noch nicht im Bundessteuerblatt abgedruckt, sind also im Moment noch nicht verbindlich für die Finanzämter und Lohnsteuerprüfer. Sie als Steuerzahler können sich aber durchaus darauf berufen.


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