/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 30.06.16 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

26.08.2013

Als PDF herunter laden

Krankheitskosten ab dem ersten Cent absetzen

Krankheitskosten, die Ihre Krankenversicherung nicht erstattet, können Sie als „außergewöhnliche Belastung“ absetzen.

Der Wermutstropfen dabei:
Außergewöhnliche Belastungen werden um eine so genannte „zumutbare Belastung“ - quasi eine Art Selbstbehalt - gekürzt, die je nach Familienstand und Einkommen zwischen ein und sieben Prozent des Einkommens liegt. Oftmals wirken sich deshalb Krankheitskosten im vierstelligen Bereich steuerlich nicht aus. Hiergegen sind nun zwei Musterklagen vor dem Bundesfinanzhof anhängig, in denen gefordert wird, dass man Krankheitskosten vom ersten Cent an ungekürzt absetzen kann. (Az: BFH VI R 32/13 und 33/13)

Unser Rat: Falls Sie auf Krankheitskosten sitzen geblieben sind, die wegen der „zumutbaren Belastung“ steuerlich nicht absetzbar waren, sollten Sie gegen Ihren Einkommenssteuerbescheid Einspruch einlegen und das „Ruhen des Verfahrens nach § 363 AO“ unter Hinweis auf die oben genannten Aktenzeichen beantragen. Gehen diese Musterverfahren negativ aus, entstehen Ihnen keine Kosten, gewinnen aber die dort klagenden Steuerzahler, können Sie noch „auf den Zug aufspringen“ und erhalten eine nachträgliche Steuererstattung.


zurück