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05.06.2013

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Kroatien ab 1. Juli 2013 EU-Mitglied – und was das für Ihre Exportlieferungen bedeutet

Bis 30. Juni sind Lieferungen nach Kroatien noch umsatzsteuerfreie Ausfuhrlieferungen, ab dem 1. Juli sind es innergemeinschaftliche Lieferungen. Das aber nur, falls sie die üblichen formellen Voraussetzungen für EU-Lieferungen erfüllen.

Beginnen Sie also schon jetzt, die kroatischen Umsatzsteuer-ID-Nummern Ihrer dortigen Kunden abzufragen und mit qualifizierter Bestätigungsabfrage beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu überprüfen. Die kroatischen Umsatzsteuer-ID-Nummern haben das Länderkürzel HR und elf Ziffern. Falls ein kroatischer Kunden behauptet Unternehmer zu sein, aber keine solche Nummer nennen kann, sollten Sie zu Ihrer Sicherheit ab 1. Juli 2013 mit deutscher Umsatzsteuer abrechnen.

Lieferungen, über den Halbjahreswechsel: Beginnt die Beförderung oder Versendung vor dem 1. Juli und gelangen die Gegenstände erst ab 1. Juli nach Kroatien, ist es noch eine Ausfuhrlieferung und in Kroatien muss der Importeur Einfuhrumsatzsteuer bezahlen.

Die Währung bleibt die kroatische Kuna (HRK): 100 Kuna entsprechen etwa 13,23 Euro. Die Einführung des Euro ist für Kroatien in absehbarer Zeit nicht vorgesehen.


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