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03.06.2013

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Wann keine Erbschaftssteuer fürs Elternhaus anfällt

Wenn Kinder das (maximal 200 m² große) Haus ihrer Eltern erben, das diese zuvor selber bewohnt haben, ist dieser Erwerb von der Erbschaftssteuer befreit (§ 13 Abs. 1 Nr. 4c Erbschaftssteuergesetz).

Voraussetzung ist, dass die Eltern bis zum Tode darin gewohnt haben (oder aus wichtigen Gründen, zum Beispiel Pflegeheim, daran gehindert waren) und dass das Kind sofort nach dem Erbfall einzieht.

In einem konkreten Fall erbte ein Professor das Familieneigenheim des Vaters und zog aber nicht selber ein, sondern vermietete es. Er sagte, er sei nicht in der Lage selbst einzuziehen, weil er laut Arbeitsvertrag am Sitz seiner Universität wohnen müsse. Da müsse das Finanzamt doch eine Ausnahme machen.

Pech gehabt: Die Vorschrift lässt zwar wohl für die Eltern Ausnahmen zu, nicht aber für die Kinder. Diese müssen unverzüglich nach dem Erbfall selber einziehen, sonst ist die Steuerbefreiung für das Eigenheim dahin (FG Münster, 31.01.13, 3 K 1321/11, amtlich n. v.). Der Bundesfinanzhof muss hier jetzt das letzte Wort sprechen (Az. II R 13/13).


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