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17.12.2012

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Rückwirkende Rechnungskorrektur nun doch möglich?

Wenn ein Betriebsprüfer eine alte Rechnung findet, z. B. aus dem Jahr 2008, die formale Mängel aufweist, dann streicht er Ihnen für 2008 den Vorsteuerabzug. Sie können dann zwar von Ihrem Lieferanten eine berichtigte Rechnung anfordern, aber den Vorsteuerabzug haben Sie – nach der bisherigen Rechtsauffassung – erst im Jahr der Rechnungsberichtigung, z. B. im Januar 2013. Für die Zwischenzeit müssen Sie sechs Prozent Nachzahlungszinsen pro Jahr ans Finanzamt zahlen. Das kann gerade bei hohen Rechnungen teuer werden.

Der Bundesfinanzhof ist nun in einem vorläufigen Verfahren der Meinung, dass die Rechnungsberichtigung, anders als bisher vom Finanzamt gesehen, durchaus in die Vergangenheit zurückwirkt. Damit würden diese Nachzahlungszinsen entfallen. Auf dieses Urteil sollten Sie sich berufen, falls es bei Ihnen um hohe Vorsteuerbeträge und damit hohe Nachzahlungszinsen geht. (BFH, 20.07.12, V B 82/11, DStR 12, 1702)


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