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12.12.2012

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Sachbezugswert für Mittagessen ab 2013 auf 2,93 Euro angehoben. Und wie Sie mit Essensmarken Lohnsteuer sparen.

Wenn Sie Ihren Mitarbeiter kostenloses Mittagessen anbieten, müssen diese eine Mahlzeit ab 1.1.2013 mit 2,93 Euro versteuern. Oder: Der Arbeitnehmer muss 2,93 Euro zahlen, dann entfällt die Lohnsteuerpflicht. Das gilt übrigens unabhängig davon, wie teuer das Essen ist. Theoretisch könnten Sie also auch einen Gourmetkoch engagieren – Sie müssen trotzdem bloß 2,93 Euro kassieren.

Pauschalsteuer: Anstatt den Sachbezugswert individuell zu versteuern, können Sie auch 25 Prozent Pauschalsteuer abführen, was gleichzeitig zur Sozialversicherungsfreiheit führt.

Steuern sparen mit Restaurantschecks und Essensmarken: Wenn Sie Essensmarken oder Restaurantschecks ausgeben, dürfen die Gutscheine sogar 3,10 Euro über dem Sachbezugswert liegen (also 6,03 Euro je Scheck), gleichwohl müssen Sie nur pro Scheck 2,93 Euro pauschal versteuern. Sie können maximal 15 Schecks pro Monat austeilen, wenn Sie nicht individuell Krankheits- oder sonstige Abwesenheitstage prüfen wollen. Mitarbeiter auf Auswärtstätigkeiten dürfen dann keine Schecks bekommen. Restaurantschecks im Wert von 90,45 Euro im Monat kosten Sie als Arbeitgeber also nur 10,99 Euro Pauschalsteuer plus Soli, aber keine Sozialabgaben. (R 8.1 Abs. 7 und 8 LStR).

Hinweis: Die günstige Pauschalversteuerung ist nur dann möglich, wenn pro Arbeitstag tatsächlich eine Mahlzeit ausgegeben wird. Gefahr: Kaum eine Annahmestelle kontrolliert, ob wirklich jeder Arbeitnehmer pro Tag nur einen Scheck einreicht und diese Schecks auch wirklich zum Kauf einer sofort verzehrbaren Mahlzeit ausgegeben werden.

Fazit: Restaurantschecks sind eine interessante Steuersparmöglichkeit, beinhalten aber ein gewisses Lohnsteuer-Haftungsrisiko für den Arbeitgeber.


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