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10.12.2012

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Gartenarbeiten am Eigenheim clever absetzen

Ein Fünftel für Kosten für Gartengestaltung bzw. Gartenpflege ersetzt Ihnen der Staat innerhalb der Grenzen des § 35a EStG (siehe unten). Allerdings müssen Sie unterscheiden, ob die Maßnahmen als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ oder als „Handwerkerleistung“ gelten.

Was ist der Unterschied zwischen „haushaltsnah“ und „Handwerker“? Bei Handwerkerleistungen sind maximal 6.000 Euro im Jahr begünstigt, und 20 Prozent davon können Sie von Ihrer Einkommenssteuerschuld abziehen (maximal 1.200 Euro). Bei „haushaltsnahen Dienstleistungen“ werden sogar maximal 20.000 Euro im Jahr gefördert, von denen Sie 20 Prozent (= bis zu 4.000 Euro) von Ihrer Einkommenssteuerschuld abziehen können.

Als Handwerkerleistung gelten: Einmalige, aufwändige Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Anlegen eines neuen Gartens oder einer Terrasse.

„Haushaltsnahe Dienstleistungen“: Darunter fallen laufende Garten­pflegearbeiten, die normalerweise jeder Gartenbesitzer selber macht wie zum Beispiel Rasenmähen, Heckeschneiden usw.

Wichtig: Ob der beauftragte Betrieb in die Handwerksrolle eingetragen ist, spielt keine Rolle.

Stets wichtig: Begünstigt sind nur die Kosten für Arbeitszeit, Maschineneinsatz und Fahrtkosten. Materialkosten plus Mehrwertsteuer sind hingegen nicht begünstigt. Die Rechnung muss also verschiedene Positionen enthalten, um beides voneinander zu trennen. Und die Rechnung muss unbedingt überwiesen bzw. per EC-Karte bezahlt werden, weil bar bezahlte Rechnungen vom Finanzamt nicht anerkannt werden.


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