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23.03.2012

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GmbH-Tag Nachlese 2012

Ihre GmbH für 2012 fit machen!

Strahlendes Frühlingswetter mit knapp 20 Grad begrüßte am 23. März 2012 die Teilnehmer des 10. GmbH Tages – wie immer veranstaltet vom Münchner Informationszentrum für die Wirtschaft.

Teilnehmer waren GmbH-Geschäftsführer aus ganz Deutschland – vorwiegend von kleineren und mittelständischen GmbHs. Und für diese schien sich die Anreise gelohnt zu haben. Aussage eines Geschäftsführers aus Potsdam: "Ich bin gestern 7 Stunden mit dem Auto angereist – Bis jetzt zumindest hat es sich für mich absolut gelohnt."

Aber der Reihe nach: Um 9 Uhr eröffnete – wie schon in den Vorjahren – Steuerberater Alfred Gesierich im Namen von IZW als Moderator den 10. IZW GmbH-Tag und freute sich mit der Geschäftsführerin Ulrike Mattis über die neuerlich zahlreichen Anmeldungen. Auffallend war, dass die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer in der Vergangenheit bereits mehrfach am IZW-GmbH-Tag teilgenommen hatte. Zwei Teilnehmer waren sogar schon zum 10. Mal dabei – für den Veranstalter ein Qualitätsbeweis. Dennoch war es IZW gelungen, dieses Jahr auch zahlreiche neue Teilnehmer für die Tagung – dieses Jahr erstmals im neuen "Leonardo Royal Hotel" - zu gewinnen.

 

Den Start machte der Steuer-Fachautor und Steuerberater Alfred Gesierich, der leicht verdauliche Steuertipps für jedermann vorstellte. "Für jeden mindestens ein geldwerter Tipp dabei" – so der Anspruch seines Vortrags. Gesierich behandelte Dienstwagen, Bewirtungen, Abschreibungsregeln Smartphones, Rechnungen per e-Mail und vieles mehr. Fachchinesisch kam nicht vor – dafür umso mehr anschauliche Beispiele, die das Umsetzen in die Praxis leicht machen. Dass sich viele Geschäftsführer eifrig Notizen machten, deutet darauf hin, dass tatsächlich für viele einige wichtige Neuigkeiten in Gesierichs Vortrag dabei waren.

 

Direkt im Anschluss daran gewährte der langjährige Chef der Kienbaum Vergütungsberatung, Dr. Heinz Evers, einige Insider-Einblicke in die Vergütungsstruktur von deutschen Aktiengesellschaften. Warum Martin Winterkorn – steuerlich unbeanstandet – 18 Millionen verdienen darf, während manche Mittelständler schon bei einem Geschäftsführer-Gehalt von einer halben Million Ärger mit dem Finanzamt bekommen, konnte freilich auch Dr. Evers nicht aufklären. Dafür gab es aber zahlreiche Statistiken aus der 2011er-Kienbaum-Geschäftsführer-Befragung zu Geschäftsführer-Gehältern. Wie beeinflussen Mitarbeiterzahl, Ertragslage, Umsatz das Geschäftsführer-Gehalt? Wer bekommt alles eine Pensionszusage, wer bekommt eine Tantieme und wenn ja, – in welcher Höhe? Die Beachtung dieser Regeln garantiert den Teilnehmern Ruhe vor dem Finanzamt und die Vermeidung einer verdeckten Gewinnausschüttung.

 

Vor der Mittagspause präsentierte der aus "Wetten, dass ...?" bekannte Gedächtnistrainer Markus Hofmann ein frappierendes Gedächtnis-Kurztraining.

 

Er präsentierte eine Technik, wie man sich innerhalb kürzester Zeit eine Fülle von Namen, Fakten und historischen Daten einprägen kann. Die Teilnehmer waren völlig verblüfft, dass sie selbst einige Stunden später noch insgesamt 60 verschiedene Namen, Orte und weitere mit „virtuellen Briefkästen“ verbundene Begriffe im Kopf hatten.

 

Nach der Mittagspause ging es weniger angenehm, aber nicht minder spannend weiter. Der bekannte Strafrechtler Dr. Klaus Olbing aus der Kanzlei Streck Mack Schwedhelm behandelte das Thema Betriebsprüfung und Steuerfahndung.

Er erklärte, wie es zum Erscheinen der Steuerfahndung kommen kann, wie diese vorgeht und welchen Satz man keinesfalls sagen sollte. Aber auch die "ganz normale" Betriebsprüfung und ihren Ablauf erläuterte Dr. Olbing – nicht ohne auf ein paar essentielle Neuerungen des Jahres 2012 hinzuweisen. Nach einem aufrüttelnden Start hatte der Vortrag dann doch etwas beruhigendes, da Dr. Olbing eine Checkliste mitlieferte, um sich perfekt auf eine etwa anstehende Betriebsprüfung vorzubereiten.

 

Zum Abschluss ging es um das Thema Geldanlage. Der Bestseller-Autor Dr. Gerd Kommer ("Souverän investieren") erläuterte, warum man 99 Prozent der Investment-Weisheiten in die Tonne treten kann.

 

 

Anhand von 20 Irrtümern zeigte er, weshalb Renditen der Vergangenheit keinen Rückschluss auf die Zukunft erlauben, warum es nichts nützt, seine Investmentfonds anhand der Bestseller-Listen der Stiftung Warentest o. ä. auszuwählen oder warum "Private Banking" und Anlageberater allenfalls zufällig zu einem Mehrwert führen. Manch ein Teilnehmer erkannte sein eigenes Handeln in einem der 20 Irrtümer wieder und konnte wertvolle Impulse mit nach Hause nehmen, um es künftig besser zu machen.

 

Auch 2012 bestätigt die mittlerweile ausgewertete Zufriedenheitsbefragung der Tagungsteilnehmer den Eindruck, den man bereits während der Veranstaltung gewinnen konnte: Über 90 Prozent fanden den 10. GmbH-Tag „gut" oder „sehr gut" – herzlichen Dank!

 

So beurteilten unsere Teilnehmer die Veranstaltung:

„Alles super gut! Ich habe wirklich wenig Zeit, doch der IZW GmbH-Tag bleibt fest in meinem Kalender. Sehr kompetente topaktuelle Informationen in konzentrierter Form, auch sehr lebhaft vorgetragen. Was will man mehr"“
Dieter Huber, basycs GmbH, Kraichtal

„Gut, wichtig'!“
Markus Schnegelsiepen, Schnegel GmbH, Bottrop

„Sehr gut!“
Dr. Bernd Busse, Busse Industrievertretungen GmbH, Mörfelden-Walldorf

 

Der nächste IZW GmbH-Tag mit einer Menge Neuem und Wichtigem ist für den  22. März 2013 geplant. Sobald der Termin und das Programm feststehen, werden wir Sie hier informieren.


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