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12.11.2012

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Wie Sie kurz vor Jahresende sinnvoll Steuern sparen

Kurz vor Jahresende können Sie noch sinnvoll Steuern sparen, wenn Sie Krankenversicherungs-Beiträge für 2013 vorauszahlen. Das Steuergesetz erlaubt es, maximal das Zweieinhalbfache an Krankenversicherungs-Beiträgen vorauszuzahlen und sofort abzusetzen. (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 4 EStG)

Es kann sich steuerlich lohnen, alle zwei Jahre das Doppelte zu zahlen und dann ein Jahr auszusetzen. Wenn man zum Beispiel also in geraden Jahren immer die Krankenversicherungsprämie für das Folgejahr vorauszahlt, erreicht man dadurch in den ungeraden Jahren das Absetzen von Berufsunfähigkeit-, Unfall-, Haftpflicht- und Risikoversicherungen, die sonst wegen Überschreitens der Höchstgrenze unter den Tisch fallen.

Der Hintergrund: Man kann entweder maximal 2.800 Euro für Kranken-, Pflege-, Berufsunfähigkeit-, Unfall-, Haftpflicht- und Risikoversicherungen absetzen oder aber nur den Basiskrankenversicherungsschutz (ohne Komfortleistungen) und die Pflegeversicherung, das aber ohne Beschränkung (§ 10 Abs. 4 EStG). Wer also höhere Krankenversicherungsbeiträge zahlt, kann diese zwar absetzen, aber alle anderen oben genannten Versicherungen fallen dann unter den Tisch.

Diesen Effekt kann man durch die Vorauszahlung vermeiden, weil man dann im nächsten Jahr ohne Krankenversicherungsbeiträge die vollen 2.800 Euro frei hat.

Zahlenbeispiel: Stefan (ledig + selbständig) zahlt für seine private Krankenversicherung monatlich 500 Euro, davon 100 Euro für Komfortleistungen (Einbettzimmer usw.). Außerdem zahlt er im Monat 230 Euro für eine Risiko-Lebensversicherung. Stefan zahlt 2012 (und alle folgenden geraden Jahre) die Krankenversicherungs-Beiträge für das Folgejahr voraus und kann in geraden Jahren 9.600 Euro absetzen (Basisschutz 400 Euro x 24). Dadurch erreicht er in den ungeraden Jahren den Abzug seiner Lebensversicherung (2.760 Euro), die sonst unter den Tisch gefallen wäre. Der Trick spart also alle zwei Jahre bis zu 1.222 Euro Steuern.
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