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06.10.2010

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Nun auch HSBC-Kunden von Steuersünder-CD bedroht

Der französische Staat wird in den nächsten Tagen eine CD mit Daten von HSBC-Kunden an das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn weitergeben. Wie der FOCUS berichtet, hat ein 37-jähriger ehemaliger Bank-Mitarbeiter Kontodaten inklusive Namen auf CD gebrannt und diese im Januar den französischen Behörden übergeben. Angeblich sind auf der CD die Namen vieler deutscher HSBC-Kunden gespeichert. Das Bundesfinanzministerium wollte das zwar nicht kommentieren, hat aber darauf hingewiesen, dass Frankreich (und ggf. auch andere EU-Länder) verpflichtet seien, derartige Daten an Deutschland zu übergeben.


Ist es für die genannten HSBC-Kunden bereits zu spät für eine Selbstanzeige? Noch nicht unbedingt. Denn die CD enthält ja ganz allgemein Deutsche, die Geld in der Schweiz angelegt haben. Und das ist ja nicht verboten. Im Moment ist in aller Regel noch Zeit für eine strafbefreiende Selbstanzeige. Erst wenn das Finanzamt durch Abgleich mit den Steuererklärungen festgestellt hat, dass Zinseinkünfte nicht erklärt wurden, ist es zu spät. Selbstanzeige sollte man allerdings nicht im Do-it-yourself-Verfahren abgeben, sondern das Thema mit einem (fremden!) Steuerberater durchsprechen, um keine Eigentore zu schießen. Warum mit einem fremden Steuerberater? Falls man sich doch nicht zur Selbstanzeige entschließt, müsste der eigene Steuerberater das Mandat niederlegen.


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