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01.03.2010

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Vorsicht bei Mini-Geldeingängen auf Ihrem Konto

Betrüger testen derzeit mit massenhaften maschinellen Mini-Überweisungen (Beträge von 1 bis 5 Cent), ob bestimmte erfundene Zahlenkombinationen zufällig gültige Kontonummern sind. Falls ja, folgt kurz danach eine Lastschrift über 20 oder 30 Euro. Gerade so, dass es sich für den Betrüger noch lohnt und für den Belasteten nicht schlimm genug ist, um näher nachzuforschen.

Möglich macht das Ganze eine 2009er EU-Gesetzesänderung (IZW berichtete), die Banken nicht mehr verpflichtet, bei Überweisungen und Lastschriften die Übereinstimmung von Namen und Kontonummer zu prüfen. Falls die Kontonummer nicht existiert, geht das Geld zurück. Falls es die Kontonummer aber gibt, wird das Geld dem "Empfänger" einfach gutgeschrieben, egal ob der Name in der Überweisung zur Nummer passt oder "hsifdhasgflsjdfg" lautet.

Fazit: Falls Sie einen nicht identifizierbaren Mini-Eingang im Cent-Bereich (oft kaschiert mit unauffälligen Absendernamen) auf Ihrem Konto feststellen, sollten Sie in der Folge besonders auf dubiose Abbuchungen achten. Sie haben in aller Regel 6 Wochen Zeit, Lastschriften kostenfrei stornieren zu lassen. Häufiger Irrtum: Banken sind nicht verpflichtet, die Legitimation von Lastschrift-Abbuchern zu prüfen!


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