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02.10.2009

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Drohen jetzt Steuerstrafverfahren gegen 5 Millionen Rentner?

Am 1. Oktober wurden etwa 120 Millionen Datensätze über Rentner-Einkünfte an die Finanzämter übermittelt. Es wird erwartet, dass nun bis zu 5 Millionen Rentner auffliegen, die bisher zu Unrecht keine Steuern gezahlt haben. Wie Noch-Finanzminister Peer Steinbrück aber auf der BMF-Internetseite verkündet, sollen Strafverfahren gegen Rentner nach Kräften vermieden werden – von besonders dreisten Ausnahmefällen abgesehen.

Rat an Sie: Kennen Sie zufällig Rentner, die trotz erheblicher Einkünfte (Betriebsrenten, Mieten, Zinsen) in der Vergangenheit nie eine Steuererklärung abgegeben haben? Dann sollten Sie diesen jetzt zu einer eiligen strafbefreienden Selbstanzeige raten. Dafür ist es im Moment noch nicht zu spät. Denn solange nur die Kontrollmitteilung über die Einnahmen beim Finanzamt eingegangen ist, ist die „Tat“ noch nicht entdeckt, was eine Selbstanzeige ausschließen würde. Erst wenn der Finanzbeamte entdeckt hat, dass Opa oder Oma tatsächlich Steuern hinterzogen haben, ist es zu spät.


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